ich erzähl' euch mal eine geschichte, mir egal, ob's euch nicht interessiert. viele werden das wahrscheinlich nicht hören wollen, weil sie so mit sich & ihrem selbstmitleid beschäftig sind, dass sie nicht erkennen wollen, wie's wirklich ist.
ich bin zufrieden mit mir & meinem leben. aber das war nicht immer so. ich fand' mich früher zu fett, war verknallt in einen jungen, der nicht wusste, dass es mich gibt & zu allem überfluss fingen dann meine freunde an mich zu mobben. das hat mich zerstört. wirklich fertig gemacht. ich habe geheult, gehungert, gefressen, noch mehr geheult & noch mehr gehungert. ich hatte keine freunde. kein selbstvertrauen. & wirklich alle haben sich von mir abgewandt. ich wollte mich umbringen, habe mir tabletten & whisky geholt & wollte alles einfach nur hinter mir haben. gott sei dank kam mein vater & hat mich angeschrien & alles getan, was ich gebraucht habe - schreien, schreien, schreien & es dann meiner mutter erzählen. sie hat dann auch rumgeschrien & ein wenig geweint & dann nach ca. 2 stunden rumgeschreie haben sie mich in den arm genommen. ich hab danach zwar noch dran gedacht, aber es nie mehr tun wollen.
ich weiß nicht wie, aber ich habe mein leben wieder aufgebaut. größten teils alleine. ich habe nach monaten ca. 3 freundinnen gefunden. das waren so on-off-freundschaften. mal waren sie gegen mich, mal für mich. aber zum schluss waren sie für mich. & heute sind sie meine besten freunde. weil sie sich verändert haben, so wie ich mich verändert habe. ich hatte mir zwar geschworen, mich nie zu verändern, aber das war das beste, was mir passiert ist. irgendwie habe ich es geschafft aus meinem selbstmitleid rauszukommen & mich neu zu erfinden. ich wurde innerhalb anderthalb jahre selbstbewusster & viel beliebter.
irgendwann wurde mir klar, dass es nur eine zahl auf der waage ist, dass es nur irgendein junge ist, dass diese leute nur leute sind, die selber so unzufrieden sind, dass sie andere runter machen müssen, um sich besser zu frühlen.
ich wurde in der 8. klasse gemobbt, jetzt bin ich in der 10. klasse. ich habe freunde, bin beliebt & selbstbewusst.
ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, aber ich habe es geschafft & ich weiß, dass es alle anderen schaffen. weil wirklich viele leute um einiges stärker sind, als ich es jemals sein werde. mich nervt es, wenn alle denken, dass ihr leben kein sinn mehr hat, wenn sie 2 kilo zu viel wiegen oder wenn ein junge mal nix von ihnen wissen will oder wenn sich ein paar idioten, die sich freunde nannten, von ihnen abgewandt haben.
lofe goes on & mit eurem pessimismus kommt ihr nicht sehr weit !
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